KW 30: 24. Juli

Schon wieder ist eine Woche rum – eine ruhige Woche. Montag verweile ich noch bei einen Kumpel in Hamburg, ehe ich gegen Nachmittag zurück nach Rostock aufbreche. Dienstag und Samstag Abend jeweils los gewesen, ich mache bewusst eine Pause vom studentischen Alltag und merke langsam, wie ich wieder ausgeglichener werde. (Memo an mich: Bei der nächsten Stresswelle irgendwie was zum Ausgleich finden, um die innere Ruhe zu bewahren; vielleicht sollte ich mit Meditieren beginnen.)

Stattdessen widme ich mich einer anderen Sache: Ich verbessere meine Webdevelopment-Kenntnisse. Dazu habe ich mich auf udemy.com für einen neuen Kurs eingeschrieben und lerne nun »SASS«, eine Art Add-On für CSS. Ich bin ziemlich begeistert und habe das Gefühl, damit einen weiteren, wichtigen Schritt gemacht zu haben. Neue Möglichkeiten eröffnen sich plötzlich, die vorher so nicht oder nur sehr aufwendig möglich waren. Dabei habe ich die Frameworks Bourbon und den Grid-Ableger Neat kennengelernt – meine Designs werden immer besser. Hatte bislang bei der Webentwicklung das Gefühl, das andere Webdesigner besser und ich nur zu doof bin, komplexe Designs auch responsiv umsetzen zu können – nun erscheint mir SASS plötzlich als Schlüssel zum Glück auf eine wichtige Ebene.

Mit dem neuen Wissen konnte ich nun endlich einen ersten Prototyp für mein WordPress-Theme mit dem Codenamen »Vancouver« anlegen, das, wenn fertig, das Standard-WordPress-Theme auf dieser Seite ersetzen soll. Schon während ich diese Worte tippe, kribbelt es mir vor Aufregung und Freude in den Fingern – in dieser Hinsicht geht es voran.

Das Entwickeln der Themes in WordPress fällt mir dagegen noch ziemlich schwer. Die Sache mit Funktionen und Variablen macht mir noch unglaublich zu schaffen. Wird also Zeit, dass ich das mit JavaScript und PHP endlich begreife – das wäre dann ein Ziel für die kommende Woche.

Wenn ich nicht gerade entwickle, lese ich viel. Komme endlich mal dazu, ein paar Bücher »abzuarbeiten«, die ich mir schon länger vorgenommen habe. Habe mit dem Schimmelreiter angefangen und den nun fast durch und bin von dem Buch ziemlich begeistert – es liest sich gut weg, es spielt an einem für mich interessanten Ort, der ein Gefühl von »Heimat« ausstrahlt. Deichbau und Küstenschutz ist auch bei uns zuhause ein wichtiges Thema; etwas, mit dem man schon als Kind groß wird. Dann schaue ich auf Youtube Let’s Plays zu dem neuen Zelda und zocke dabei nebenbei ein zweites Mal Radiation Island. In Radiation Island wage ich mich in der zweiten Runde an den Survival Mode. Mal schauen, wie lange ich durchhalte. 🙂

Freitag hatten wir auf der Arbeit noch eine Schaumparty. Und ich hasse die Schaumparty, aus persönlichen Gründen. Mit meinem Dienst an der Grillbar hatte ich allerdings tröstlicher Weise einen Joker gezogen: Wir kamen mit dem Schaum von drinnen nicht in Berührung und die abschließende Reinigung verlief problemlos. Hatten ein entspanntes Team. Gegen zwei Uhr gab es eine Welle an Bestellungen von Kartoffelecken, Bürgern, Brat- und Currywürsten, die gut eine Stunde anhielt. Da musste man ziemlich organisiert reagieren. Kurze Stressphase, ansonsten verlief der Rest des gesamten Abends ziemlich entspannt. Von daher war die Schaumparty nicht so schlimm wie zunächst befürchtet.

Was steht kommende Woche an? Nichts. Und das ist das Schöne: Bis zum Samstag, meinem Geburtstag, wollte ich bewusst eine Art »Urlaub« machen. Keinerlei Verpflichtungen, einfach mal ausspannen und danach dann für die Uni direkt durchstarten. Habe schon mein JavaScript-Buch rausgeholt und werde mich die kommende Woche daran wagen. Bis nächste Woche, vielleicht wegen des Geburtstages etwas verzögert.

Veröffentlicht von

Christian Dierks

Christian ist Student aus Rostock und interessiert sich für Typografie und Fotografie. Als Kind wollte er mal Kap Hoorn umsegeln – eines Tages soll dieser Traum Realität werden.

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